Masked Goddess, Tonfigur in der Archäologischen Stätte Nakappara, Japan
Die Masked Goddess ist eine Tongefäß aus der Nakappara-Ausgrabungsstätte in Japan, die ein invertiertes dreieckiges Gesicht mit eingestochenen Linien und Mustern zeigt. Die hohle Struktur und die feinen Verzierungen deuten auf spezialisierte Herstellungstechniken der damaligen Zeit hin.
Die Figurine wurde während Ausgrabungen in Nakappara in der Präfektur Nagano entdeckt und stammt aus der späten Jomon-Periode vor etwa 2500 bis 1700 Jahren. Diese Epoche war geprägt von frühen Jäger- und Sammler-Gesellschaften mit bemerkenswert entwickelten Keramiktechniken.
Die Figur zeigt weibliche Formen und spirituelle Praktiken der frühen japanischen Gesellschaften durch ihr sorgfältig gestaltetes rituelles Design. Die aufwändige Ausarbeitung deutet darauf hin, dass solche Objekte eine wichtige Rolle in damaligen Zeremonien oder Glaubensvorstellungen spielten.
Das Artefakt kann im Museum für Jomon-Archäologie Togariishi in Chino City besichtigt werden. Besucher sollten beachten, dass die Exposition möglicherweise begrenzte Öffnungszeiten hat und eine Reservierung im Voraus empfohlen wird.
Die Maske ist so gestaltet, dass sie aussieht, als würde sie den Träger vor bösen Geistern oder übernatürlichen Kräften schützen. Archäologen vermuten, dass solche Objekte in schamanischen Ritualen oder heiligen Zeremonien verwendet wurden, um die Verbindung zwischen der Welt der Lebenden und der Geister zu ermöglichen.
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