Imamiya-jinja, shrine in Kanuma, Tochigi
Imamiya-jinja ist ein Schrein im shintoistischen Stil in Kanuma mit traditionellen Holzgebäuden, die auf einem ruhigen, von Bäumen umgebenen Grundstück stehen. Die Anlage umfasst einen Hauptgebetsaal, Besucher-Bereich und mehrere kleinere Schreine, die verschiedenen Gottheiten gewidmet sind, wobei alte Camphorwälder und Steinlaternen die traditionelle japanische Architektur vervollständigen.
Der Schrein wurde 1534 von Tsunafusa Mibu gegründet, um das nahegelegene Kanuma-jo Castle zu schützen und die lokale Bevölkerung zu bewachen. Nach dem Niedergang der Mibu-Familie wurde er 1608 neu aufgebaut und diente danach den Reisenden und Händlern, die den geschäftigen Postweg durchquerten, als Zufluchtsort.
Der Schrein trägt einen Namen, der sich auf die lokale Schutzgottheit bezieht und spiegelt die enge Verbindung zwischen Kanuma und diesem heiligen Ort wider. Die Besucher sehen hier alte Traditionen im Alltag: Menschen schreiben ihre Wünsche auf kleine Holztafeln, beugen sich zweimal und klatschen in die Hände, bevor sie beten, was zeitlose Rituale zeigt, die Generationen von Einwohnern geprägt haben.
Der Schrein ist täglich von morgens bis zum späten Nachmittag zugänglich und der Eintritt ist kostenlos; kostenlose Parkplätze in der Nähe machen einen Besuch bequem. Die Anlage liegt etwa fünf Gehminuten vom Bahnhof Kanuma entfernt und ist leicht zu erreichen, sei es mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Ein Camphorbaum auf dem Gelände soll über 2000 Jahre alt sein und wird als heilig verehrt; Besucher umrunden ihn einmal in der Überzeugung, dass dies Wünsche erfüllt und Gesundheit bringt. Diese lokale Tradition verleiht dem Schrein eine besondere spirituelle Kraft, die über Jahrhunderte hinweg fortbesteht.
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