Mihokashima-jinja, Shinto-Schrein in Tokio, Japan
Mihokashima-jinja ist ein kleines Shinto-Heiligtum in Minato-ku, umgeben von modernen Gebäuden. Die Anlage hat traditionelle Elemente wie Komainu-Wächterstatuen am Eingang, ein kleines Waschbecken für rituelle Reinigung und ein einfaches, gepflegtes Gelände mit einigen Bäumen.
Das Heiligtum entstand durch die Zusammenlegung von zwei älteren Schreinen, Kashima und Miho, im Jahr 2004. Kashima-Schrein selbst existierte seit der Heian-Periode vor mehr als 1000 Jahren, als Menschen dort beteten, um Hilfe bei Krankheiten wie Husten zu erbitten.
Der Name des Schreins verbindet zwei ursprüngliche Heiligtümer, Miho und Kashima, die 2004 zusammengelegt wurden. Besucher können heute sehen, wie die Anlage Tradition mit dem modernen Stadtleben verbindet und ein Rückzugsort bleibt, wo Menschen beten, kleine Opfergaben hinterlassen und Goshuin-Stempel sammeln.
Man erreicht das Heiligtum einfach mit der Toei-Mita-Linie bis zur Station Mita und nimmt den Ausgang A6, von wo aus es weniger als eine Minute Fußweg ist. Der ruhige Ort ist leicht zugänglich und meist nicht überfüllt, weshalb er sich gut für einen kurzen Besuch auf einer Stadtrundfahrt eignet.
Eine der Wächterstatuen zeigt ein ungewöhnliches Merkmal: ein Kub wird von seiner Mutter gestillt, was selten zu sehen ist und Schutz und Fürsorge verkörpert. Eine andere Statue ist eine Kombination aus zwei Hunden, die sich eine Basis teilen, anstatt einzelne Wächter zu sein.
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