Shiraito-Wasserfall, Natürlicher Wasserfall in Itoshima, Japan.
Die Shiraito-Wasserfälle sind eine natürliche Wasserfallanlage in Itoshima mit mehreren feinen Wasserstrahlen, die etwa 24 Meter in die Tiefe stürzen. Die Wassermassen zerfallen in dünne Fäden, die über moosige Felsen herabkaskadieren und sich in flache Becken am Fuße des Wasserfalls ergießen.
An diesem Ort wächst ein etwa 300 Jahre alter Ahornbaum namens Banryu, der den Status eines Schatzes der Präfektur Fukuoka trägt. Der Baum zeugt von Jahrhunderten natürlicher Entwicklung an diesem Ort und unterstreicht die lange Bedeutung des Wasserfalls als Orientierungspunkt in der Landschaft.
Der Name Shiraito bedeutet "weiße Fäden" und beschreibt die feinen Wasserstrahlen, die wie Seide über den Felsen herabfließen. An der Basis des Wasserfalls finden sich flache Becken, wo Einheimische im Juni traditionell das Fest nagashi somen feiern und kalte Nudeln mit Stäbchen auffangen.
Der Ort ist am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar: Fahren Sie mit dem Zug zur Station Chikuzen-Maebaru auf der JR-Linie Chikuhi, dann nehmen Sie einen Bus zum Wasserfallgebiet. Der Weg zum Wasserfallbecken ist kurz und gut markiert, wodurch er für die meisten Besucher zugänglich ist.
Die flachen Becken am Fuß des Wasserfalls beherbergen yamame-Fische, eine lokale Forellenart, die Besucher fangen können. Mehrere Restaurants in der Nähe bereiten die gefangenen Fische frisch zu und bieten damit eine seltene kulinarische Erfahrung direkt am Ort.
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