Changjin Reservoir, Gebirgsreservoir im Landkreis Changjin, Nordkorea.
Der Changjin-Staudamm liegt in bergigem Gelände auf etwa 1.050 Metern Höhe und versorgt die Provinz Südhamgyong mit Wasser und Strom. Das Gewässer erstreckt sich über ein ausgedehntes Gebiet und wird zur Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen und zur Energieerzeugung genutzt.
Das Gewässer erlangte 1950 während des Koreakrieges militärische Bedeutung, als UN-Truppen auf chinesische Streitkräfte in extremer Winterkälte trafen. Die Schlacht führte zu massiven Verlusten auf beiden Seiten und hinterließ tiefe Narben in der kriegsgeschichtlichen Erinnerung.
Nordkoreanische Gemeinschaften nahe dem Reservoir pflegen traditionelle Fischereipraktiken, angepasst an die Umgebung des künstlichen Sees.
Der Zugang zum Staudamm kann begrenzt sein, daher ist es ratsam, sich vorher über mögliche Besuchsbedingungen zu informieren. Die Höhenlage bedeutet, dass die Wetterbedingungen sich schnell ändern können und warme Kleidung ratsam ist.
Chinesische und UN-Streitkräfte verzeichneten während der Winterschlachten in diesem Gebiet über 70.000 kombinierte Verluste.
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