Jirisan, Berg und Nationalpark in Nord-Jeolla, Südkorea
Jirisan ist ein Berg und Nationalpark in der Provinz Nord-Jeolla, der sich über mehrere Provinzen erstreckt und von dichten Wäldern, Wasserfällen und steinigen Gipfeln geprägt ist. Die Landschaft wechselt zwischen sanften Tälern mit klaren Bächen und steilen Felswänden, die bis zur höchsten Erhebung im südlichen Teil des Landes führen.
Dieser Nationalpark wurde 1967 als erster des Landes ausgewiesen und markierte den Beginn des organisierten Naturschutzes in Südkorea. Schon seit der Silla-Dynastie war der Berg ein religiöses Zentrum und Rückzugsort für buddhistische Mönche.
Der Name Jirisan bedeutet Kluger Berg und Wanderer begegnen auf den Wegen buddhistischen Mönchen und Pilgern, die zu den alten Klöstern unterwegs sind. In den Tälern wachsen wilde Teepflanzen, die seit Jahrhunderten von den umliegenden Dörfern geerntet werden.
Die Wanderwege starten von mehreren Eingängen in unterschiedlichen Provinzen und verbinden sich auf dem Weg zu den höheren Lagen. Frühling und Herbst bieten mildere Temperaturen, während der Sommer feucht und der Winter schneereich sein kann.
Im Park leben wieder Asiatische Schwarzbären, die nach jahrzehntelanger Abwesenheit durch ein Wiederansiedlungsprogramm zurückkehrten. An manchen Morgen sammelt sich Nebel in den höheren Lagen und bildet ein dichtes Wolkenmeer, das die Gipfel wie Inseln erscheinen lässt.
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