Sareung, Königliches Grab in Namyangju, Südkorea.
Sareung ist ein königliches Grabmal in Namyangju, das sich über etwa 16 Hektar Land erstreckt und zeremonielles Strukturen, Steinfiguren und schützende Steinmauern um eine zentrale Hügel enthält. Das Gelände bildet eine in sich geschlossene heilige Stätte mit klar definierten Bereichen für verschiedene Teile des Bestattungsrituals.
Das Grabmal wurde 1698 als letzte Ruhestätte von Königin Jeongsun errichtet, der Ehefrau von König Danjong aus der Joseon-Dynastie des 15. Jahrhunderts. Die späte Verlegung ihrer Überreste zeigt die Auswirkungen politischer Veränderungen auf königliche Familien während dieser Periode.
Das Grabmal zeigt traditionelle koreanische Begräbnisarchitektur mit spezifischen Wandstrukturen und rituellen Wegen, die Besucher durchqueren können. Diese Elemente prägen die Art, wie Besucher das heilige Gelände heute wahrnehmen und nutzen.
Besucher benötigen vorherige Genehmigung durch lokale Behörden, um das Gelände zu betreten und sollten dies im Voraus planen. Das Verfahren ist notwendig, um den heiligen Charakter des Ortes zu schützen und die Besucherzahl zu kontrollieren.
Steinlöwen und Schafe positionieren sich nach geometrischen Mustern um den Hügel und dienen als spirituelle Wächter des Grabes. Diese animalischen Skulpturen folgen einem Konzept der Richtungsharmonie, das in der koreanischen Grabkunst tief verwurzelt ist.
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