Piram Seowon, Neokonfuzianische Akademie in Hwangnyong-myeon, Südkorea.
Piram Seowon ist eine Neo-Konfuzianische Akademie mit traditioneller joseonischer Architektur in einem ländlichen Gebiet von Südkorea. Das Gelände besteht aus Gebäuden für Unterricht und Unterkunft, die um natürliche Landschaftselemente angeordnet sind, mit einem markanten zweigeschossigen Torhaus am Eingang.
Die Akademie wurde 1590 gegründet, um einen prominenten konfuzianischen Gelehrten zu ehren, und wurde später im 17. Jahrhundert nach Zerstörungen wieder aufgebaut. Diese Wiederherstellung zeigte die anhaltende Bedeutung solcher Institutionen für koreanische Bildungstraditionen.
Im Innenhof finden zweimal im Jahr Zeremonien statt, bei denen die Gelehrten der Schule geehrt werden. Die Besucher können hier sehen, wie diese Rituale ablaufen und welche Rolle sie im täglichen Leben der Akademie spielen.
Das Gelände liegt in einem ruhigen, ländlichen Gebiet und ist leicht zu Fuß zu erkunden, wobei alle Hauptgebäude auf einem zusammenhängenden Weg miteinander verbunden sind. Die beste Zeit zum Besuch ist in den gemäßigten Monaten, wenn das Wetter angenehm ist und die Zeremonien stattfinden.
Eines der Gebäude bewahrt eine historische Bambusmalerei auf, die einem der Gründer vom koreanischen König geschenkt wurde. Dieses Kunstwerk steht als seltene materielle Verbindung zwischen der Akademie und der königlichen Macht zu jener Zeit.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.