Batrun, Antike Hafenstadt im Nordlibanon
Batroun ist ein alter Hafenort an der Mittelmeerküste in Nordlibanon, der zwischen steilen Kalksteinklippen und dem blauen Meer liegt. Die Stadt erstreckt sich über eine Höhe von etwa 34 Metern über dem Meeresspiegel und zeigt eine Mischung aus natürlichen Klippen und menschlicher Besiedlung.
Die Phönizier gründeten Batroun unter dem Namen Botrys und siedelten sich auf dem südlichen Teil des Theoprosopon-Vorgebirges an, bevor es später unter römische Herrschaft in der Provinz Phoenice kam. Ein Erdbeben im Jahr 551 veränderte die Küstenlandschaft und schuf die natürliche Hafenstruktur, die heute noch sichtbar ist.
Die Stadt wird von maronitischen, melkitischen und griechisch-orthodoxen christlichen Gemeinden geprägt, deren Glaubenstraditionen sich in den lokalen Kirchen und Festen widerspiegeln. Diese religiöse Vielfalt hat das Aussehen und die tägliche Rhythmus des Ortes über Jahrhunderte hinweg geprägt.
Die beste Zeit zum Besuch ist während der wärmeren Monate, wenn das Wetter stabil ist und die Küstenwege leicht zu befahren sind. Besucher sollten sich auf unebenes Gelände und Treppen vorbereiten, da die Stadt auf Klippen gebaut ist und mehrere Höhenunterschiede hat.
Die natürliche Hafenmauer wurde durch ein Erdbeben im Jahr 551 geformt und ist noch heute an der modernen Uferlinie erkennbar. Diese geologische Formation bot den frühen Bewohnern natürlichen Schutz und bleibt eines der auffälligsten Merkale der Stadt.
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