Kloster Balamand, Orthodoxes Kloster bei Tripoli, Libanon
Das Balamand Kloster ist ein orthodoxes Kloster auf einem Plateau nördlich von Tripolis, mit Steingebäuden, die um mehrere Innenhöfe gruppiert sind. Die verschiedenen Strukturen zeigen Architektur aus mehreren Epochen und umgeben Räume, in denen religiöse und akademische Aktivitäten stattfinden.
Das Kloster wurde ursprünglich von Zisterziensermönchen im 12. Jahrhundert gegründet und diente Jahrhunderte lang als religiöses Zentrum. Im späten 13. Jahrhundert brachten politische Veränderungen in der Region neue Herrscher und eine Neuausrichtung der monastischen Gemeinschaft mit sich.
Das Kloster hat seinen Namen vom aramäischen Wort für Jugend und war über Jahrhunderte ein Zentrum für religiöses Lernen. Besucher sehen heute noch, wie die Gebäude um einen stillen Hof angeordnet sind, wo Mönche und Studenten täglich zusammenkommen.
Die Anlage ist tagsüber zugänglich und Besucher können die Gebäude und Innenhöfe erkunden, wobei einige Bereiche während Gottesdienste reserviert sein können. Das Gelände liegt auf einem Hügel, daher sollte man mit Treppen und unebenen Wegen rechnen.
Die Anlage beherbergt eine der größten Sammlungen handgeschriebener religiöser Texte der Region, wobei viele Manuskripte in unterirdischen Gewölben für Sicherheit gelagert werden. Diese verborgene Sammlung macht das Kloster zu einem wichtigen Ort für die Erforschung religiöser Geschichte im Mittelmeerraum.
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