Kathedrale der Himmelfahrt der Gottesmutter, Östlich-orthodoxe Kathedrale in der Altstadt, Vilnius, Litauen.
Die Kathedrale der Theotokos ist eine orthodoxe Kathedrale aus rotem Backstein im Stil der Gotik, die im Altstadtviertel von Vilnius nahe dem Flüsschen Vilnelė steht. Das Gebäude hat spitzbogige Öffnungen und freiliegende Backsteinoberflächen, die für die mittelalterliche Bauweise dieser Region typisch sind.
Die Kathedrale wurde im 14. Jahrhundert vom litauischen Großfürsten Algirdas für seine orthodoxe Ehefrau Uliana von Twer errichtet. Sie ist damit eines der frühesten Zeugnisse des östlichen Christentums auf dem Gebiet des heutigen Litauen.
Die Kathedrale ist eine der ältesten orthodoxen Gemeinden der Stadt und zieht Gläubige aus der gesamten Region an. Wer die Kirche betritt, bemerkt den Kontrast zwischen der schlichten Backsteinfassade und dem reich verzierten Inneren mit goldenen Ikonen und Weihrauchduft.
Die Kathedrale liegt in der Maironio-Straße in der Altstadt und ist zu Fuß von den meisten Sehenswürdigkeiten der Innenstadt gut erreichbar. Wer die Kirche bei einem Gottesdienst besucht, sollte beachten, dass ein angemessenes Erscheinungsbild erwartet wird.
Archäologische Untersuchungen haben ergeben, dass ein Teil der roten Ziegel aus den Mauern der nahe gelegenen Burg Gediminas stammt. Das bedeutet, dass das Baumaterial der Kirche buchstäblich aus einer der wichtigsten Festungen der Stadt wiederverwendet wurde.
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