Rigaer Stausee, Stausee in Lettland
Das Riga-Stauwerk ist ein großer Stausee am Fluss Daugava in Lettland, der 1970 durch den Bau eines Damms entstand. Das Wasser wird von einem Kraftwerk mit sechs Turbinen zur Stromerzeugung genutzt und versorgt auch die Stadt Riga mit Trinkwasser und Wasser für Industrie und Gewerbe.
Das Stauwerk entstand 1970 als Reaktion auf den wachsenden Energiebedarf der Stadt Riga und wurde zum Kernstück der Wasserkraftversorgung in der Region. Wissenschaftler untersuchen seit 1976 die ökologischen Veränderungen im See, um zu verstehen, wie sich das künstlich geschaffene System im Laufe der Jahrzehnte entwickelt.
Das Reservoir ist ein Ort, an dem Technik und Natur zusammentreffen und die Geschichte des Daugava-Flusses sichtbar wird. Menschen nutzen die Ufer und den Damm zum Spazieren und Radfahren, was zeigt, wie dieser künstlich geschaffene See zu einem Teil des alltäglichen Lebens in der Region geworden ist.
Der Damm mit einer Länge von etwa 15 Kilometern ist ein beliebter Ort zum Spazieren und Radfahren mit guten Ausblicken auf das Wasser und die umgebende Landschaft. Die Ufer und angrenzenden Flächen bieten einfachen Zugang, aber achte auf wechselnde Wetterbedingungen und die oft feuchten Bedingungen in der Nähe des Wassers.
Die Zusammensetzung der Wasserbewohner hat sich dramatisch verändert - während früher Flussschnecken häufig waren, dominieren heute kleine Würmer, was die ökologische Verschiebung im See widerspiegelt. Diese langfristige Beobachtung seit über 40 Jahren macht das Reservoir zu einem natürlichen Labor für das Verständnis von Umweltveränderungen.
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