Burg Rositen, Mittelalterliche Burgruine auf dem Burghügel in Rēzekne, Lettland.
Die Burg Rēzekne ist eine mittelalterliche Burganlage auf einem Hügel im Zentrum der Stadt Rēzekne in Lettland. Von den einstigen Steinmauern und Grundmauern sind heute noch deutlich erkennbare Überreste erhalten.
Die Livländische Ordensbrüder errichteten die Burg 1285 als militärischen Stützpunkt zum Schutz der Region vor Angriffen aus dem Osten und Süden. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie beschädigt, geplündert und schließlich aufgegeben, bis nur noch die Ruinen übrig blieben, die heute zu sehen sind.
Der Burgberg trägt den lettgallischen Namen "Rēzekne", der von einem alten Personennamen abzuleiten ist und der ganzen Stadt ihren Namen gab. Heute kommen Einheimische hierher, um die Aussicht auf die Stadt zu genießen und die Informationstafeln zu lesen.
Das Gelände liegt auf einem Hügel unweit des Stadtzentrums und ist zu Fuß bequem zu erreichen. Informationstafeln vor Ort helfen dabei, die erhaltenen Grundmauern und Mauerreste zu verstehen.
Am Fuß des Hügels steht eine Tonskulptur der Prinzessin Rose, einer Sagengestalt aus der Region, die von einheimischen Töpfern geschaffen wurde. Daneben zeigt ein detailliertes Modell, wie die Burg im Mittelalter ausgesehen haben könnte.
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