Šķēde Manor, Herrenhaus in der Gemeinde Šķēde, Lettland.
Šķēde Manor ist ein mehrstöckiges Steingebäude mit Turm und ausgedehnten Flügeln in Šķēde Parish. Die Struktur zeigt klassische Merkmale von Landherrenarchitektur mit formaler Grundrissgestaltung.
Die erste Erwähnung des Gutes datiert auf 1461, als Johann Osthoff von Mengede das Land an Johann Loewe übertrug. Das Anwesen durchlief verschiedene Eigentümerwechsel über die Jahrhunderte hinweg.
Die Architektur des Anwesens zeigt europäische Einflüsse mit einem Hauptsaal, der als Zentrum für Verwaltungsaufgaben diente. Dieser Raum war Schauplatz lokaler Entscheidungen und formaler Zusammenkünfte.
Das Gelände ist am besten tagsüber zu besichtigen, wenn die architektonischen Details deutlich sichtbar sind. Besucher sollten beachten, dass der Zugang je nach aktuellem Zustand des Anwesens eingeschränkt sein kann.
Während des Zweiten Weltkriegs diente das Gebäude als Feldlazarett der Wehrmacht. Später wurde es als Verwaltungszentrum für einen sowjetischen Kolchos umgenutzt.
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