Božu Ūdenskrātuve, Stausee in Lettland
Božu Ūdenskrātuve ist ein großer künstlicher Stausee in der Gemeinde Babīte mit einer Fläche von etwa 47,5 Hektar und einer Länge von rund 1,4 Kilometern. Der See ist unterschiedlich tief, erreicht an manchen Stellen bis zu 9 Meter, und verfügt über sandige Böden sowie zwei kleine Inseln, die mit Gras und Sträuchern bewachsen sind.
Der Stausee wurde vor mehr als 60 Jahren, in den 1970er Jahren, durch Flutung einer Sandgrube und der angrenzenden Flussaue geschaffen. Diese Konstruktion war ursprünglich als Wasserspeicher für die Umgebung gedacht und veränderte die Landschaft nachhaltig.
Der Stausee ist für Angler und Badegäste ein bekannter Treffpunkt, wo lokale Gewohnheiten um Fischfang und Wassersport sichtbar werden. Die Ufer zeigen verschiedene Nutzungsmuster: während einige Bereiche von Häusern geprägt sind, dienen andere als offene Natur für Spaziergänger und Vogelbeobachter.
Die zugänglichsten Bereiche zum Schwimmen und Spazieren befinden sich am südöstlichen Ufer, wo Wege und Strände vorhanden sind. Für den Besuch ist es am besten, flache Schuhe oder Wasserschuhe zu tragen, besonders an sandigen Uferbereichen, und bei Angeln oder Bootfahrten sollte man die wechselnden Wassertiefen berücksichtigen.
Der See ist bekannt für seine Population verschiedener Fischarten wie Hecht, Barsch und Karpfen, die ihn zu einem beliebten Angelziel machen. Im Winter gefriert die Wasseroberfläche, was zu unerwünschten wilden Fahrten auf dem Eis führt, obwohl dies gefährlich ist.
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