Līču-Laņģu klintis, Geschütztes geologisches Naturdenkmal in Liepas pagasts, Lettland
Līču-Laņģu klintis ist ein geschütztes geologisches und geomorphologisches Naturdenkmal im Liepas pagasts in Lettland, das aus einer langen Sandsteinwand am linken Ufer der Gauja besteht. Die Wand erstreckt sich über etwa einen Kilometer und erreicht eine Höhe von bis zu 30 Metern, mit neun Höhlen und Nischen sowie acht natürlichen Quellen, die aus dem Gestein hervortreten.
Die Sandsteinwände entstanden im Mittleren Devon, als flache Wasserbecken und starke Strömungen Sedimentschichten ablagerten, die sich im Laufe der Zeit verhärteten. Wasser und Erosion formten dann über Jahrmillionen die Höhlen, Nischen und Quellen, die heute sichtbar sind.
Die Sandsteinklippen haben in der Felsenwand viele Einritzungen aus dem frühen 19. Jahrhundert hinterlassen, die von Besuchern aus vergangenen Jahrhunderten stammen. Heute kommen Menschen hierher, um die Höhlen zu erkunden und die roten und weißen Muster im Gestein aus der Nähe zu betrachten.
Der Besuch ist das ganze Jahr über möglich, aber festes Schuhwerk ist notwendig, da das Gelände uneben und an manchen Stellen steil ist. Der Rundweg beginnt an der Lielā Ellīte und dauert etwa zwei Stunden.
Die Große Laņģu-Höhle ist fast 50 Meter lang und gilt als eine der längsten Sandsteinhöhlen in der Region. Ein Teil des Geländes ist ein eingestürzter Höhlengang, der zu einer tiefen Schlucht mit etwa 8 Meter hohen Wänden geworden ist.
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