Lafia, Gebiet der Kommunalverwaltung in Nigeria
Lafia ist eine Stadt im Bundesstaat Nasarawa im Norden Nigerias und zugleich Hauptstadt des gleichnamigen Verwaltungsbezirks. Die Stadt verfügt über Märkte, Schulen und Regierungsgebäude, die alle in einem kompakten Stadtkern zusammengefasst sind.
Lafia wurde im späten 18. Jahrhundert von Muhammadu Dunama gegründet und entwickelte sich nach und nach zu einem regionalen Handelszentrum. Im Jahr 1903 erkannten die britischen Kolonialverwaltungen Häuptling Musa als ersten Emir an und gaben damit der Stadt eine formelle Verwaltungsstruktur, die bis heute fortbesteht.
Lafia ist die Heimat verschiedener Volksgruppen wie der Eggon, Alago und Gwandara, deren Sprachen und Bräuche den Alltag sichtbar prägen. Bei lokalen Festen, bei denen traditionelle Musik und Tanz im Vordergrund stehen, versammelt sich die Gemeinschaft und man erlebt diese Vielfalt direkt auf dem Marktplatz.
Die Stadt lässt sich am besten zu Fuß oder mit lokalen Verkehrsmitteln erkunden, da die wichtigsten Anlaufstellen im Zentrum nah beieinander liegen. Einfache Unterkünfte und lokale Märkte sind vorhanden, sodass man nur wenig Gepäck benötigt und am besten tagsüber unterwegs ist.
Auf dem Hauptmarkt von Lafia werden Produkte aus der gesamten Region verkauft, darunter Erdnüsse, Sorghum und lokale Gewürze, die nur in dieser Gegend angebaut werden. Wer früh morgens kommt, erlebt, wie Händler aus umliegenden Dörfern mit dem ersten Tageslicht eintreffen und der Markt innerhalb einer Stunde zum Leben erwacht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.