Bodegraven, Gemeinde in den Niederlanden
Bodegraven ist ein kleines Dorf in Südholland mit engen Gassen und alten Häusern mit Ziegeldächern. Das Dorf liegt neben der historischen Alte Rijn und besteht aus traditionellen Bauernhäusern und einfachen Geschäften.
Bodegraven wurde im 11. Jahrhundert besiedelt, nachdem römische Siedlungen lange verschwunden waren. Es war Schauplatz von Kämpfen während des Krieges von Holland 1672, als französische Truppen die Stadt plünderten.
Der Name Bodegraven stammt aus dem Niederländischen und bezieht sich auf die landwirtschaftliche Nutzung des Ortes. Heute prägt die Verbundenheit mit Wasser und Handwerk das Dorfleben, wo sich die Bewohner in Cafes und bei lokalen Märkten treffen.
Das Dorf ist leicht mit dem Auto über die A12 oder mit dem Zug vom Bahnhof Bodegraven zu erreichen, der regelmäßig nach Utrecht und Leiden fährt. Lokale Busse verbinden es mit benachbarten Städten wie Gouda und Woerden.
Ein historisches Windmühlchen aus dem späten 17. Jahrhundert namens De Arkduif beherbergt heute eine kleine Brauerei. Das Dorf war auch bekannt für die Shampoo-Fabrik Andrélon, die von den 1940er Jahren bis 2005 viele Bewohner beschäftigte.
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