Lichtenvoorde, Gemeinde in den Niederlanden
Lichtenvoorde ist eine kleine Stadt im Osten der Niederlande in der Gemeinde Oost Gelre, umgeben von Feldern und ländlicher Landschaft. Sie hat traditionelle Häuser, einen zentralen Marktplatz mit einem beeindruckenden Stein aus dem 19. Jahrhundert und eine Johanneskirche aus dem Jahr 1648.
Die Stadt entstand im 14. Jahrhundert um ein Schloss, das 1312 erwähnt wird, und entwickelte sich später um eine Kapelle einer Adelsfamilie. Nach zwei großen Bränden in den Jahren 1735 und 1868 wurde sie teilweise neu aufgebaut.
Der Name Lichtenvoorde bezieht sich auf die Lage am Rand eines Waldes. Besucher können sehen, wie die Stadt ihre Vergangenheit bewahrt hat, mit einem zentralen Marktplatz, auf dem Einheimische regelmäßig zusammenkommen und der Stein mit dem Löwen an bedeutende Gemeinschaftsereignisse erinnert.
Der Ort ist am besten zu Fuß erkundbar, mit Wanderwegen und Fahrradstrecken rund um das ländliche Umland. Besucher sollten beachten, dass der öffentliche Nahverkehr begrenzt ist und dass das Motocross-Rennen jeden September laut sein kann.
Im Jahr 1874 schleppten 99 Schuster einen 20-Tonnen-Stein über mehrere Kilometer, um die silberne Hochzeit von König Wilhelm III. zu feiern. Dieser Boulder steht noch heute auf dem Marktplatz und die Bewohner werden stolz als 'Keilopers' bezeichnet.
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