Oranjesluizen, Schleusensystem in Amsterdam, Niederlande.
Die Oranjesluizen sind ein Schleusensystem in Amsterdam, das vier Navigationskammern umfasst, darunter drei kleinere für Freizeitboote und eine große Schleuse von 24 mal 200 Metern. Das System verbindet verschiedene Wasserstraßen und regelt die Wasserstände zwischen ihnen.
Der niederländische König Wilhelm III. initiierte 1870 den Bau durch das Legen des Grundsteins, und das System wurde 1872 fertig gestellt. Die Schleusen entstanden, um die wachsende maritime Aktivität in der Stadt und den Bedarf an besserer Wasserkontrolle zu bewältigen.
Die Schleusen sind nach niederländischen Königen benannt und zeigen das Verhältnis der Stadt zu Wassermanagement. Einheimische und Besucher nutzen sie täglich, um den IJ-Fluss zu überqueren und die Verbindung zwischen den verschiedenen Wasserstraßen zu spüren.
Etwa 120.000 Schiffe durchqueren das System pro Jahr und es bietet auch Fußgängern und Radfahrern eine sichere Überquerung. Die Schleusen funktionieren automatisch, und Besucher können von den umgebenden Bereichen aus beobachten, wie Boote hindurchfahren.
Die größte Schleuse, Prins Willem-Alexander, nutzt ein spezielles Hydrobasis-System, bei dem die Schiebetüren auf einer dünnen Wasserschicht gleiten. Dieses ingenieurtechnische Detail macht sie zu einer der innovativsten Schleusen ihrer Zeit gewesen.
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