Amsterdamer Börse, Börse in Amsterdam, Niederlande
Die Amsterdamer Börse ist ein zentraler Handelsplatz, an dem Wertpapiere über Banken und lizenzierte Makler in den Niederlanden und weltweit gehandelt werden. Der Betrieb läuft über elektronische Systeme, die Käufer und Verkäufer in Echtzeit verbinden und Preise durch Angebot und Nachfrage festlegen.
Die Börse entstand 1602, als die Niederländische Ostindien-Kompanie Aktien an die Öffentlichkeit ausgab und damit den ersten offenen Kapitalmarkt schuf. Dieser Schritt brachte ein neues Finanzmodell in die Welt, das Unternehmen durch viele Investoren finanzieren ließ.
Das traditionelle Börsentrommeln findet jedes Jahr statt, wenn Kinder mit Trommeln durch die Stadt ziehen und an ein Ereignis aus dem 17. Jahrhundert erinnern. Diese Zeremonie verbindet Handel und Gemeinschaft in einer Form, die Besucher bei besonderen Anlässen miterleben können.
Der Zugang zum Handel erfolgt über lizenzierte Finanzinstitute, da Privatpersonen nicht direkt an der Börse kaufen oder verkaufen können. Wer Aktien erwerben möchte, wendet sich an eine Bank oder einen Makler, der die Transaktion über die Plattform abwickelt.
Der Börsenhandel lief anfangs ohne festen Ort ab, Händler trafen sich auf der Brücke und später in Kaffeehäusern, bevor ein offizielles Gebäude entstand. Die Notierung der Preise erfolgte von Hand, Buchmacher führten Aufträge in Lederbänden und riefen Kurse über den Raum hinweg aus.
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