Roman bridge in Maastricht, Römische Brücke nahe Sint Servaasbrug, Niederlande
Die Römische Brücke von Maastricht war eine Holzkonstruktion, die die Maas an einer natürlichen Furtung überspannte und die wichtige Handelsstrecke zwischen dem Norden und dem Rheinland verband. Die Brückenpfeiler aus Holz und Stein wurden mehrfach wieder aufgebaut, um der Kraft des Flusses standzuhalten.
Die Brücke wurde um das Jahr 50 n. Chr. erstmals errichtet und war Teil der Via Belgica, einer großen Römerstrecke, die verschiedene Militärlager und Handelszentren verband. Die Konstruktion wurde über Jahrhunderte hinweg angepasst, bis sie schließlich aufgegeben wurde.
Der Übergang über die Maas war für die lokale Bevölkerung ein Ort von großer Bedeutung, da er Handel und Begegnungen zwischen verschiedenen Regionen ermöglichte. Die Menschen erkannten diesen Flussübergang als einen Punkt, an dem sich die Welt öffnete.
Die Reste der Brücke befinden sich unter Wasser in der Maas, leicht südlich der heutigen Sint Servaasbrug, und sind daher nicht direkt sichtbar. Wer mehr über die Überreste erfahren möchte, kann im Museum Derlon archäologische Funde und Informationen zur römischen Straße besuchen.
Die Holzpfähle des ursprünglichen Brückenpfeilers wurden unter wechselnden Wasserbedingungen in den Flussboden gerammt und sind durch das konstante Wasser teilweise erhalten geblieben. Diese konservierten Holzreste geben Archäologen wertvolle Einblicke in römische Bautechniken und die Wasserstände vor fast 2000 Jahren.
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