Dickninge, Religiöses Anwesen in de Wijk, Niederlande.
Dickninge ist ein Landgut im Dorf De Wijk in der Gemeinde De Wolden in den Niederlanden, in dessen Mitte ein von einem Wassergraben umgebenes Herrenhaus steht. Das Anwesen ist von Gärten und Waldstücken umgeben, die im englischen Landschaftsstil angelegt wurden.
Der Ort entstand 1325 als Benediktinerkloster, nachdem eine religiöse Gemeinschaft aus Ruinen dorthin umgesiedelt war. Im Jahr 1598 verlor das Kloster seine religiöse Funktion und wurde in ein Wohnstift für adelige Frauen umgewandelt.
Der Name Dickninge leitet sich wahrscheinlich vom niederländischen Wort für einen tiefen, morastigen Ort ab, was die feuchte Lage des Geländes widerspiegelt. Heute ist das Anwesen als nationales Denkmal eingetragen, und Besucher können die Außenbereiche mit altem Baumbestand und gepflegten Gärten erkunden.
Die Hauptgebäude sind privat und nicht zugänglich, aber die Außenbereiche des Geländes können zu Fuß erkundet werden. Der Zugang zum Gelände befindet sich an der Schiphorsterweg 40 in De Wijk.
Im Gelände wachsen seltene Pflanzenarten wie Buschwindröschen, Schneeglöckchen und Moschus-Storchschnabel, die in dieser Gegend kaum anderswo zu finden sind. Diese Pflanzen gedeihen in den schattigen, feuchten Bereichen rund um den Graben.
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