Leeuwarden, Gemeinde in den Niederlanden
Leeuwarden ist die Hauptstadt der Provinz Friesland und eine mittelgroße Stadt voller historischer Gebäude und moderner Läden. Die Stadt wird von Kanälen durchzogen, entlang derer sich Cafés und Terrassen erstrecken, wo Einheimische Zeit zum Verweilen finden.
Die Stadt erhielt 1435 das Stadtrecht und entwickelte sich als wichtiges Handelszentrum an der Middelzee, verlor diese Bedeutung aber, als der Fluss versandete. Im Zweiten Weltkrieg wurde Leeuwarden besetzt, bis kanadische Truppen die deutschen Besatzer vertrieben.
In Leeuwarden wird Friesisch, die Regionalsprache, im Alltag gesprochen und verleiht der Stadt einen besonderen Charakter. Die Bewohner nutzen die Kanäle und öffentlichen Plätze für Treffen und Gespräche, was das soziale Leben der Stadt prägt.
Die meisten Besucher fahren mit dem Bus durch die Stadt oder mieten ein Fahrrad, um sich langsam fortzubewegen und alles zu sehen. Das Stadtzentrum ist leicht zu Fuß erreichbar und es gibt überall geschützte Plätze und Parks zum Ausruhen.
Der Oldehove-Turm neigt sich mehr als der schiefe Turm von Pisa, steht aber seit Hunderten von Jahren stabil und bietet von oben eine schöne Aussicht auf die Stadt. Der Turm wurde niemals fertiggestellt, weil der Boden zu weich war, doch seine Unvollständigkeit ist Teil seiner Ausstrahlung.
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