Schokkerhaven, Hafensiedlung in Noordoostpolder, Niederlande.
Schokkerhaven ist ein Hafendorf in der Noordoostpolder mit etwa 50 Einzelvillen, die sich auf beiden Seiten des Hafens erstrecken. Der Ort bietet rund 250 Bootsanlegestellen am Ketelmeer und dient heute hauptsächlich als Wohnort für Wassersport-Enthusiasten.
Der Ort erhielt seinen Namen 1941 zur Erinnerung an die ehemalige Insel Schokland, die unter Wasser versunken war. Er entstand als Teil der Zuiderzeewerken und war anfangs ein wichtiger Umschlagplatz für die Produktion der neuen Polder-Landwirtschaft.
Der Besuch von Prinz Bernhard in Schokkerhaven 1951 beinhaltete Treffen mit Ingenieuren, die an den Zuiderzee-Landgewinnungsprojekten arbeiteten.
Der westliche Bereich verfügt über einen öffentlichen Strand mit einem Restaurant-Pavillon und Einkaufsmöglichkeiten vor Ort. Besucher finden ausreichend Parkplätze und können die Anlage zu Fuß erkunden, wobei das flache Terrain das Gehen angenehm macht.
Zwischen Schokkerhaven und Ketelhaven liegt das künstlich angelegte IJsseloog, ein Eiland das speziell zur Lagerung belasteter Sedimente geschaffen wurde. Diese praktische Lösung aus der Polder-Verwaltung ist heute Teil der Landschaft und oft wenig bekannt.
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