Raw Aron Schuster Synagoge, Aschkenasische Synagoge in Amsterdam Oud-Zuid, Niederlande.
Die Raw Aron Schuster Synagoge ist ein Gotteshaus im Amsterdamer Stadtteil Oud-Zuid mit charakteristischen Merkmalen des Amsterdamer Schulsils wie ein blockförmiger Bau, ein Turm und auffallende Dachüberhänge am Jacob Obrechtplein. Der Innenraum bietet Platz für 334 Männer und 265 Frauen, wobei die Frauengalerie entlang der Rückwand von quadratischen Säulen gestützt wird.
Das Gebäude wurde 1928 eingeweiht und entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer zentralen jüdischen Religionsstätte für die Gemeinde. Der erste Gottesdienst nach dem Krieg fand während des Rosh Hashanah 1945 statt und markierte einen Neubeginn für das jüdische Gemeindeleben in Amsterdam.
Das Innere zeigt sechs Buntglasfenster mit Motiven der zwölf Stämme Israels, entworfen vom Atelier Willem Bogtman, sowie einen schwarzen Marmor-Altarschrank mit goldenen Akzenten. Diese Kunstelemente prägen das Erscheinungsbild des Raumes und verdeutlichen die religiöse Bedeutung des Ortes für die Gemeinde.
Der Synagogenplatz liegt im ruhigen Wohnviertel Oud-Zuid und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar, was einen entspannten Besuch ermöglicht. Es empfiehlt sich, vorher die Besuchsbedingungen zu prüfen, da religiöse Stätten spezielle Zugangsvorkehrungen haben können.
Das Gebäude erhielt seinen heutigen Namen 1973 zur Ehrung von Rabbi Aron Schuster, der die Gemeinde ab Januar 1942 leitete. Schuster zog sich später nach Jerusalem zurück, nachdem er die Gemeinde durch turbulente Jahre geführt hatte.
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