Einsiedelei auf dem Schaelsberg, Religiöse Einsiedelei in Oud-Valkenburg, Niederlande.
Die Hermitage am Schaelsberg ist eine historische Einsiedelei mit Kapelle auf einem Hügel in Valkenburg aan de Geul in den Niederlanden. Die weiß gestrichene Kapelle besitzt einen charakteristischen Treppengiebel und einen kleinen Turm, an dem Wohnräume auf mehreren Ebenen angebaut sind.
Die Anlage wurde 1688 für die Herren des nahe gelegenen Schlosses Schaloen errichtet, um dort Einsiedlern eine Unterkunft zu bieten. Bis 1930 lebten nacheinander sechzehn Einsiedler aus franziskanischen und kartäusischen Gemeinschaften an diesem Ort und pflegten das Heiligtum.
Pilger kommen hierher, um an den kleinen Wegkapellen und dem zentralen Heiligtum zu beten, was bis heute Teil des religiösen Alltags in der Region ist. Die vierzehn Kreuzwegstationen, die in einem Kreis angeordnet sind, laden dazu ein, langsam von Station zu Station zu gehen und innezuhalten.
Das Gelände ist nur zu Fuß erreichbar und erfordert einen kurzen, aber etwas steilen Aufstieg über einen unebenen Pfad, daher sind feste Schuhe empfehlenswert. Am Fuß des Hügels befinden sich drei kleine Kapellen aus dem Jahr 1739, die einen guten Einstiegspunkt für den Aufstieg bieten.
Obwohl die Einsiedelei zu den Rijksmonumenten gehört, ist sie wenig bekannt und zieht kaum Touristenströme an, sodass der Besuch oft ruhig und ungestört verläuft. Der Ort war fast 250 Jahre lang ohne Unterbrechung bewohnt, was für eine solche Anlage in den Niederlanden ungewöhnlich ist.
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