Roman aqueduct Nijmegen, Römischer Aquädukt in Nijmegen, Niederlande
Das römische Aquädukt von Nijmegen ist eine antike Wasserleitungsanlage, die sich über etwa 22 Kilometer durch die Regionen Berg en Dal und Nijmegen erstreckte. Es bestand aus Kanälen und Steinbrücken, die Wasser von der Quelle in die römische Siedlung transportierten.
Das Aquädukt entstand im 1. Jahrhundert n. Chr. als wesentliches Infrastrukturwerk für die römische Stadt Ulpia Noviomagus Batavorum. Es war eines der ambitioniertesten Wassertransportsysteme, das die Römer in ihren nördlichen Provinzen bauten.
Das Aquädukt war Teil des römischen Limes-Systems und zeigt, wie die Römer ihre Siedlungen in Nordeuropa mit Wasser versorgten. Man kann heute noch sehen, wie wichtig diese Infrastruktur für das tägliche Leben in der antiken Stadt war.
Mehrere Abschnitte des Aquädukts sind entlang von gekennzeichneten Wanderwegen zugänglich, mit Informationstafeln, die die Funktionsweise erklären. Am besten besucht man die Reste in trockenen Bedingungen, um die Struktur und die Konstruktionsweise gut zu sehen.
Das Aquädukt nutzte eine äußerst präzise Neigung, um Wasser allein durch Schwerkraft über verschiedene Höhenunterschiede zu transportieren. Diese elegante Lösung ermöglichte es, dass Wasser konsistent fließt, ohne dass Pumpen oder andere Techniken nötig waren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.