Geertruidenberg, Kleinstadt in den Niederlanden
Geertruidenberg ist eine kleine Stadt in der Provinz Nordbrabant in den Niederlanden, die an einer Biegung des Flusses Donge liegt. Der alte Stadtkern besteht aus einem Marktplatz mit steinernen Gebäuden aus verschiedenen Jahrhunderten, engen Gassen, der gotischen Geertruidskerk und Resten ehemaliger Befestigungsanlagen.
Die Stadt erhielt ihre ersten Stadtrechte im Jahr 1213 vom Grafen Wilhelm I. und war damit die erste Stadt in dem Gebiet, das später Holland werden sollte. Im 14. Jahrhundert wurde sie mit Mauern und Bastionen ausgebaut, um ihre strategische Lage an wichtigen Wasserwegen zu sichern.
Der Name der Stadt geht auf die heilige Gertrudis zurück, die der Überlieferung nach hier eine frühe Kirche gegründet haben soll. Auf dem alten Marktplatz sitzen heute Einheimische und Besucher unter Bäumen vor kleinen Cafés und beobachten das ruhige Treiben des Alltags.
Die Stadt ist mit dem Bus oder dem Auto von nahe gelegenen Städten wie Breda und Dordrecht gut erreichbar. Die engen Straßen und alten Gebäude lassen sich am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, und von hier aus ist auch das Biesbosch-Gebiet gut per Rad zu erreichen.
Die Stadt war im Mittelalter für ihren Lachsfang so bekannt, dass dieser Fisch in das Stadtwappen aufgenommen wurde. Dieses Detail ist noch heute auf dem Wappen sichtbar und lässt sich am Rathaus oder in lokalen Publikationen leicht entdecken.
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