Sint-Petersgasthuis, Bauwerk in den Niederlanden
Das Sint-Petersgasthuis ist ein ehemaliges Krankenhaus in Arnhem, das um 1354 erbaut wurde und noch heute an der Rijnstraat steht. Das Gebäude besteht aus Backstein mit kleinen Türmchen und Bögen an der Fassade, darunter ein großer Saal mit historischer Holzbalkendecke und unter dem Haus große Kellergewölbe aus Stein.
Das Gebäude entstand um 1354 und diente zunächst als Wohnhaus und Münzstätte, bevor es 1407 die Funktion eines Gasthofs übernahm. Nach der Reformation und der Bilderstürmerei 1579 blieb es ein Zufluchtsort für Bedürftige, bis es um 1850 den Besitzer wechselte und später als Weinkellerei und Antikuarium genutzt wurde.
Das Sint-Petersgasthuis war ein Ort der Barmherzigkeit, wo Bedürftige und Kranke Zuflucht fanden und in der Gemeinschaft versorgt wurden. Der Name verweist auf den heiligen Petrus, der Schutzpatron des Gebäudes, dessen Statue noch heute auf der Fassade zu sehen ist und die religiöse Bestimmung des Hauses widerspiegelt.
Das Gebäude ist heute Büro und Kundenkontaktzentrum, daher ist es nicht als Museum für Besucher offenen Türen. Sie können das Gebäude von außen besichtigen und die mittelalterliche Architektur und die unterirdischen Keller erkunden, die mit Führungen zugänglich sind.
Unter dem Gebäude befindet sich ein unterirdisches Labyrinth aus Gewölbekellern, die zum Lagern von Wein und Waren genutzt wurden und heute noch mit ihren originalen Steinbögen erhalten sind. Diese Keller gehören zu den ältesten und größten gewölbten Kellern in Arnhem und zeigen, wie Mittelalter-Handwerker Lagerräume unter der Stadt anlegten.
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