St. Lambertus, Katholische Kirche in Kerkrade, Niederlande.
Die Sint-Lambertuskerk ist eine römisch-katholische Kirche in Kerkrade und prägt das Ortsbild mit ihrem charakteristischen Turm. Der Bau zeigt ein dreisegmentiertes Turmwerk mit schlankem Aufsatz, ein langgestrecktes Kirchenschiff mit neun Jochen und einen anschließenden Chor.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde eine Kirche an diesem Ort im Jahre 1080, wobei Fürstbischof Otbert von Lüttich die Struktur 1108 nach der Einweihung der Krypta von Rolduc Abbey weihte. Das Rolduc-Kloster hielt dann über mehrere Jahrhunderte die geistliche Verantwortung für das Gotteshaus.
Der Name der Kirche ehrt den heiligen Lambertus, einen Schutzpatron dieser Region. Die Innenausstattung zeigt eine Mischung aus barocken und neoklassizistischen Elementen, die zusammen eine spezifische Atmosphäre schaffen, die Besucher beim Betreten wahrnehmen.
Der Zugang zur Kirche erfolgt über das Kerkplein in der Ortsmitte, wo Besucher den Bau leicht erreichen können. Der Ort bietet regelmäßig religiöse Gottesdienste an und ist ein aktiver Versammlungsort für die katholische Gemeinde der Region.
Priester aus der benachbarten Rolduc-Abtei betreuten diesen Ort vom 12. Jahrhundert bis in die frühen 1800er Jahre und schufen damit eine außergewöhnlich lange geistliche Verbindung. Diese enge Beziehung zwischen Kloster und Dorfkirche prägte die lokale Religiosität über Generationen hinweg.
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