Schapenduinen, Geschütztes Herrenhaus in Bloemendaal, Niederlande.
Schapenduinen ist ein unter Denkmalschutz stehendes Landhaus in Bloemendaal mit rotem Mauerwerk, mehreren vorspringenden Baukörpern und einer komplexen Dachlandschaft aus roten Ziegeln, die zwei Geschosse und ein Dachgeschoss überdeckt. Das L-förmige Gebäude verfügt über 25 Zimmer, einen Serviceteil mit Garage und separate Eingänge von der Brederodelaan und der Schultzlaan.
Das Herrenhaus wurde zwischen 1930 und 1932 für Jacob Bierens de Haan erbaut. Während des Zweiten Weltkriegs bot das Anwesen Zuflucht für Studenten und Familien, später diente es als Genesungszentrum.
Der Eingangsportikus trägt einen Stein von 1942 mit geschnitzten Darstellungen von Bäumen, Schafen und einem Hirten, angefertigt von Bildhauer Nel Bakema. Diese Verzierungen erzählen von der Herkunft des Namens und reflektieren die ursprüngliche Nutzung des Ortes.
Der Zugang zum Gelände erfolgt über zwei Seiten von der Straße Brederodelaan oder Schultzlaan. Die Umgebung ist fußläufig vom Zentrum von Bloemendaal erreichbar und bietet sichere Gehwege in einer ruhigen Wohnlage.
Der Name stammt von 150 spanischen Merino-Schafen, die einst das Gelände als Weidefläche nutzten. Diese ungewöhnliche Herkunftsgeschichte - Schapenduinen bedeutet wörtlich Schaf-Dünen - ist heute noch an der Kunstdekoration zu erkennen.
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