Hornsund, Fjord im Südwesten Spitsbergens, Norwegen
Hornsund ist ein Fjord an der Südwestküste von Spitzbergen mit mehreren Gletschertälern, die sich in die Berglandschaft einschneiden. Das Gewässer wird von steilen Felswänden und Gletschern gesäumt und erstreckt sich tief in die Inselküste hinein.
Ein englischer Forscher entdeckte diesen Fjord am Anfang des 17. Jahrhunderts und gab ihm seinen Namen nach einem Fund von Rentiergeweih. Die Region wurde bald darauf zur Quelle intensiver Walfangaktivitäten.
Die polnische Forschungsstation prägt seit Jahrzehnten das Leben an diesem Ort und zieht Wissenschaftler an, die hier die arktischen Ökosysteme untersuchen. Besucher können die Bedeutung dieser Station als Zentrum für Klimaforschung in der Region unmittelbar erleben.
Die Region ist mit Treibeis belastet, besonders in den Frühjahrsmonaten, was eine sorgfältige Planung von Besuchen erforderlich macht. Wer hier fahren oder landen möchte, sollte sich über die aktuellen Eisbedingungen und das Wetter informieren.
Der Ort zeigt verschiedene Gesteinsschichten aus verschiedenen geologischen Zeiträumen, die wie ein Geschichtsbuch der Erdformation aussehen. Besucher mit geologischem Interesse können hier Formationen von großer zeitlicher Spanne beobachten.
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