Eigerøy fyr, Gusseiserner Leuchtturm auf der Insel Midbrødøya, Norwegen.
Der Eigerøy-Leuchtturm ist eine gusseiserne Struktur mit rotem Schaft und weißem Streifen, die 33 Meter hoch auf der Insel Midbrødøya aufragt. Im Inneren arbeitet ein Fresnel-Linsensystem, das regelmäßig Lichtsignale über die Nordsee sendet.
Das Bauwerk entstand 1854 als Norwegens erstes gusseisernes Leuchtturm-Projekt und markierte einen wichtigen Fortschritt in der Küstensicherheit. Jahrzehntelang leuchtete es manuell, bis die Automatisierung in den 1980er Jahren die Bedienung vor Ort überflüssig machte.
Der Leuchtturm prägt das Bild der westlichen Küste und zeigt mit seinen leuchtenden Signalen die Verbindung zwischen Land und Meer. Besucher spüren hier die lange Tradition der Seefahrt, die diese Region bis heute geprägt hat.
Das Gebäude steht auf einer Insel und ist über eine befestigte Straße erreichbar, wobei die letzte Strecke zu Fuß bewältigt werden muss. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen und das Wetter beobachten, da die Bedingungen auf der exponierten Lage rasch wechseln können.
Das Leuchtturmfeuer erreicht eine Sichtweite von etwa 35 Kilometern über das Meer und gehört zu den leuchtendsten Signalen der Region. Diese außergewöhnliche Reichweite ermöglichte es über Jahrzehnte, Schiffe sicher durch diese gefährliche Küstenzone zu führen.
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