Smøla, Norwegische Insel in der Provinz Møre og Romsdal
Smøla ist eine Inselgruppe in Norwegen mit einem Hauptland und über 5.000 kleineren Inseln, die insgesamt etwa 281 Quadratkilometer umfassen. Ein Netz von Straßen mit Brücken verbindet die bewohnten Teile des Archipels und ermöglicht die Fortbewegung zwischen den Siedlungen.
Menschen haben die Insel seit etwa 8.000 Jahren besiedelt, mit Spuren der Fosna-Kultur jäger- und sammlergesellschaften aus der Steinzeit. Die Region entwickelte sich später zu einem Zentrum der Fischerei und maritimen Aktivitäten, die bis heute die Wirtschaft prägen.
Die Inselgemeinschaft ist stark mit dem Meer verbunden und die Menschen leben von Fischerei und traditionellen Handwerkstechniken, die noch heute sichtbar sind. Diese Beziehung zum Wasser prägt das tägliche Leben und die Art, wie sich die Siedlungen an den Küsten entwickelt haben.
Das Erkunden ist leicht möglich, da Straßen und Brücken die meisten Siedlungen verbinden und der Zugang mit eigenem Fahrzeug oder gemieteten Autos unkompliziert ist. Fährverbindungen zur benachbarten Edøya-Insel bieten zusätzliche Verbindungen, wobei regelmäßige Dienste verfügbar sind.
Seit 2002 stehen auf der Insel 68 Windkraftanlagen, die insgesamt 150 Megawatt Leistung erbringen und Norwegens erste große Windkraftanlage bildeten. Die Turbinen sind aus vielen Teilen der Insel sichtbar und prägen das Landschaftsbild deutlich.
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