Szeptycki Palace in Łaszczów, Palast aus dem 18. Jahrhundert in Łaszczów, Polen.
Das Szeptycki-Palais ist ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert in Łaszczów, das auf großzügigen Grundstücken steht und mehrere Strukturen aus verschiedenen Zeiten umfasst. Die Anlage enthält Teile einer ehemaligen Jesuitenkirche und Wohngebäude, die die Nutzungsgeschichte des Ortes widerspiegeln.
Der Grundstein für eine Jesuitenkirche und ein Kolleg wurde am 15. September 1736 nach Plänen von Paweł Giżycki und Tomasz Żebrowski gelegt. Die Kirche blieb unvollendet; Franciszek Łukawski ließ ihre Mauern 1818–1819 abtragen und das Kolleg zu Wohnzwecken umbauen. Ein Brand, den sich zurückziehende russische Truppen am 29. Juni 1915 legten, zerstörte die noch unfertige Residenz, und 1926 wurde der am stärksten beschädigte Flügel abgetragen.
Der Name des Gebäudes erinnert an die Familie Szeptycki, die Łaszczów besaß und das ehemalige Jesuitenkolleg als Residenz nutzte; Róża Szeptycka bewohnte bis Mitte des 19. Jahrhunderts das Obergeschoss. Im Erdgeschoss befand sich das Gemeindegericht. Nach ihrem Tod stand das Gebäude leer, bis sich Aleksander Szeptycki in Łaszczów niederließ. Da die Ruine nicht zugänglich ist, überliefern nur Akten und die von außen sichtbaren Mauern diese Schichten.
Der Palast ist eine verlassene Ruine und nicht zu betreten; die erhaltenen Mauern stehen seit dem Brand von 1915 und den späteren Abbrüchen leer und ohne Dach. Man betrachtet ihn nur von außen, von öffentlichem Grund in Łaszczów aus, und hält Abstand zum instabilen Mauerwerk. Anlagen oder ein markierter Besucherweg fehlen am Ort.
Die 1736 begonnene Jesuitenkirche wurde nie vollendet; 1773 standen ihre Mauern ohne Dach, und Franciszek Łukawski ließ sie 1818–1819 abtragen. Im Zweiten Weltkrieg nahmen deutsche Truppen das restliche Mauerwerk und bauten damit die Straße nach Dołhobyczów; die Kirche lebt nur im Mauerbestand des Palais fort.
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