Maria Hilf chapel in Piekary Śląskie, Neugotische Kapelle in Piekary Śląskie, Polen.
Die Maria-Hilf-Kapelle ist ein neugotisches Bauwerk aus Klinkerstein mit spitzen Bögen und Rippengewölben, das Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet wurde. Die Konstruktion zeigt typische Merkmale dieser Stilperiode mit sorgfältig ausgeführten architektonischen Details an Wänden und Deckenstrukturen.
Der Bau entstand 1905 unter Leitung des Architekten Karl Mainka an einem Ort, an dem nach deutschen Kartenmaterialien bereits seit dem 17. Jahrhundert ein hölzernes Bauwerk stand. Während des Ersten Weltkriegs befand sich unweit eine deutsche Militärflugpiste, und später erlitt das Gebäude Schäden durch lokale Aufstände.
Die Kapelle trägt über ihrem Eingang eine deutsche Inschrift, die an die Zeit erinnert, als diese Region von deutschsprachigen Gemeinden geprägt war. Der Text zeigt, wie sich Sprache und Kultur im Laufe der Zeit verändert haben und welche Spuren mehrerer Bevölkerungsgruppen hier sichtbar sind.
Der Außenbau und die architektonischen Details sind von außen gut zu sehen und erfordern keine besonderen Zugangsvoraussetzungen. Eine Besichtigung von außen ist jederzeit möglich, wobei bei Fragen zum Inneren eine vorherige Erkundigung sinnvoll sein kann.
Wenige Besucher wissen, dass unweit der Kapelle während des Ersten Weltkriegs eine deutsche Militärflugpiste betrieben wurde, die die Gegend vorübergehend zu einem wichtigen Militärstandort machte. Diese Vergangenheit ist heute im Straßenbild kaum noch sichtbar, zeigt aber die historische Komplexität des Ortes.
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