Historisches Zentrum von Évora, UNESCO-Weltkulturerbe in Évora, Portugal.
Das Historische Zentrum von Évora ist ein mittelalterliches und Renaissance-Viertel mit römischen Strukturen, die in einem Netz aus engen Gassen und weiß getünchten Häusern verteilt sind. Kirchen, Paläste und zivile Gebäude verschiedener Perioden stehen nebeneinander, wobei die Straßenlängen und Höhen der Strukturen die urbane Entwicklung über die Jahrhunderte hinweg zeigen.
Évora war während des Römischen Reiches ein wichtiges Verwaltungszentrum und behielt seine Bedeutung in der Mittelalter- und Renaissance-Zeit bei. Die physische Struktur des heutigen Viertels entstand hauptsächlich zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert, wobei frühere römische Grundmauern unter späteren Schichten erhalten blieben.
Die Kathedrale von Évora zeigt architektonische Elemente aus verschiedenen Epochen und prägt das Stadtbild mit ihrer imposanten Präsenz. Rund um dieses Gotteshaus gruppieren sich enge Gassen, in denen Einheimische und Besucher täglich zusammenkommen und das Leben in den Straßen pulsiert.
Am besten erkundet man das Viertel zu Fuß, wobei die meisten Besucher ihre Erkundung vom Giraldo-Platz aus beginnen, dem Hauptplatz mit Cafés und Geschäften. Die Gassen sind eng und schmal, aber gut gepflastert, sodass man problemlos hindurchgehen kann, auch wenn man aufs Unebenheiten achten sollte.
Die Kapelle der Knochen in der Igreja de São Francisco ist eine ungewöhnliche religiöse Stätte, deren Wände und Säulen mit menschlichen Skeletten aus Klosterfriedhöfen verziert sind. Diese düstere Dekoration diente ursprünglich als Erinnerung an die Sterblichkeit und ist heute eine der unvergesslichsten Sehenswürdigkeiten des Viertels.
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