Cheia Monastery, Rumänisch-orthodoxes Kloster in Cheia, Rumänien.
Das Cheia-Kloster ist ein Steingebäude mit einem Kirchenschiff an der Tâmpa-Schlucht in der Provinz Prahova, das traditionelle rumänische Architekturelemente mit religiöser Funktionalität verbindet. Im Inneren zeigen Wandmalereien aus dem 19. Jahrhundert, insbesondere die Fresken von Gheorghe Tattarescu, religiöse Motive in klassisch-orthodoxem Stil.
Das Kloster wurde 1770 ursprünglich aus Holz gebaut, wurde aber 1777 durch osmanische Angriffe zerstört und später zwischen 1835 und 1839 in Stein wieder aufgebaut. Diese Wiederaufbauphase markierte seinen Übergang zu einer dauerhaften Steinstruktur, die bis heute Bestand hat.
Das Kloster spielt heute eine wichtige Rolle im religiösen Leben der Gemeinde, wo regelmäßig Gottesdienste stattfinden und Besucher die Orthodox-christlichen Traditionen der Region kennenlernen können. Die Wandmalereien und das sakrale Aussehen des Ortes vermitteln einen unmittelbaren Eindruck von der geistlichen Bedeutung, die er für die lokale Bevölkerung hat.
Das Kloster liegt in der Nähe des Ortes Cheia in Prahova und kann täglich besucht werden, wobei es hilfreich ist, sich vor dem Besuch nach lokalen Zugangsregeln zu erkundigen. Parkplätze sind vorhanden, und Besucher sollten angemessene Kleidung tragen, um den religiösen Charakter des Ortes zu respektieren.
Der Bischoff Nicolae Popoviciu wurde während der kommunistischen Zeit an diesem Ort in Exil verbracht und starb hier 1960, was dem Kloster eine bedeutsame politische Geschichte verlieh. Diese Episode zeigt, wie das Kloster während schwieriger Zeiten als Zufluchtsstätte diente.
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