Castrum Noviodunum, Römische Militärfestung am Donauufer in Isaccea, Rumänien.
Castrum Noviodunum ist eine römische Befestigung an einer erhöhten Position über der Donau bei Isaccea mit Überresten von Wehrtürmen und dicken Steinmauern. Die Anlage zeigt die typische Struktur eines römischen Militärlagers mit defensiven Elementen, die die strategische Lage am Fluss nutzten.
Die Befestigung wurde ursprünglich von Kelten gegründet und später von den Römern ab dem 1. Jahrhundert zu einem Militärlager ausgebaut. Sie spielte eine wichtige Rolle in der römischen Kontrolle des unteren Donaugebiets bis zur Eroberung durch die Osmanen.
Die Stätte zeigt Spuren verschiedener Kulturen, die über Jahrhunderte hier lebten und ihre Handwerkstechniken entwickelten. Besucher können sich vorstellen, wie diese unterschiedlichen Gemeinschaften nebeneinander existierten und voneinander lernten.
Die Ausgrabungsstätte befindet sich etwa 1 Kilometer östlich des Stadtzentrums von Isaccea und kann über die Gegend La Pontonul Vechi erreicht werden. Der Ort ist relativ offen zugänglich, erfordert aber festes Schuhwerk und Vorsicht auf dem unebenen Gelände.
An diesem Ort lässt sich die Verbindung zwischen Kelten, Römern und später Bewohnern besonders gut studieren, da die Schichten der verschiedenen Epochen übereinander liegen. Artefakte wie Werkstätten für Knochenbearbeitung zeigen handwerkliche Techniken, die über mehrere Kulturen hinweg weitergegeben wurden.
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