Limes Transalutanus, Römische Verteidigungsgrenze in Muntenien, Rumänien.
Der Limes Transalutanus ist ein romisches Grenzbefestigungssystem in Muntenien mit einer Lange von etwa 235 Kilometern. Das System besteht aus Wallen, Toren, Wachttornen und verbundenen Forten, die das Gelande durchzieht und heute teilweise noch sichtbar sind.
Die Grenzbefestigung wurde in der Antike als Reaktion auf außenpolitische Spannungen erweitert und unter romischen Kaisern umgestaltet. Sie spielte eine Schlusselrolle fur die militarische Kontrolle der Donauregion uber mehrere Jahrhunderte hinweg.
Die Befestigungsanlage zeigt, wie die Römer ihre Militärpräsenz in dieser Region organisierten und den Alltag an der Grenze gestalteten. Besucher können heute noch erkennen, wie Wachtürme und Forts miteinander verbunden waren, um eine zusammenhängende Verteidigungslinie zu bilden.
Das Gebiet verteilt sich uber ein grosses Areal, daher ist es sinnvoll, die Route im Voraus zu planen und sich auf einzelne restaurierte Bereiche zu konzentrieren. Viele Stellen lassen sich zu Fuss oder mit dem Auto erkunden, wobei einige Segmente durch Wanderwege verbunden sind.
Das System zeigt, wie Romer unterschiedliche Landschaftsmerkmale nutzten, um ihre Grenzen zu sichern, und kombinierte in einigen Bereichen naturliche Hindernisse wie Flusse mit kunastlichen Strukturen. Diese Mischung aus Ingenieurskunst und Naturnutzung macht es zu einem ungewohnlich vielseitigen Verteidigungswerk.
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