Festung Rupea, Mittelalterliche Zitadelle auf Basaltfelsen in Rupea, Rumänien
Die Festung Rupea erhebt sich auf einem Basalthügel im gleichnamigen Ort im Kreis Brașov und verbindet mehrere Innenhöfe, Wehrtürme und Wohngebäude durch Treppen und Durchgänge. Drei Mauerringe ziehen sich um das gesamte Gelände und markieren unterschiedliche Verteidigungszonen, die über Jahrhunderte ausgebaut wurden.
Die erste Befestigung entstand 1324 unter König Karl I. von Ungarn, um die Handelsroute nach Siebenbürgen zu sichern. Über die nächsten fünf Jahrhunderte bauten sächsische Siedler die Anlage mehrfach aus und verstärkten die Mauern gegen osmanische Angriffe.
Der Name stammt vom lateinischen Ripa und verweist auf die Felskante, auf der die Anlage thront. Im Innenhof sind Brunnen und Treppenanlagen zu sehen, die zeigen, wie Soldaten und ihre Familien hier über Jahrhunderte gelebt haben.
Der Eingang liegt am Fuß des Hügels, von wo aus ein steiler Weg durch die äußeren Tore nach oben führt. Festes Schuhwerk ist sinnvoll, da viele Treppen und unebene Stellen den Rundgang prägen.
Im obersten Hof gibt es Hinweise auf einen alten Brunnen, der bis in große Tiefen reichte und die Wasserversorgung bei Belagerungen sicherte. Reste alter Kanäle und Speichersysteme zeigen, wie durchdacht die Anlage technisch war.
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