Devič, Serbisch-orthodoxes Kloster in Drenica, Kosovo.
Devič ist ein Kloster mit einer Kirche aus einem Kirchenschiff, einem halbkreisförmigen Gewölbe und einer dreiseitigen Apsis in den bewaldeten Hügeln südlich von Srbica. Die Anlage erstreckt sich über 60 Hektar bewirtschaftetes Land mit zusätzlich 250 Hektar Wald ringsum.
Der Despote Đurađ Branković gründete das Kloster 1434 an einem Ort, an dem der heilige Joanikije als Einsiedler lebte. Das Gelände war früher bekannt als Zufluchtsort eines Mannes mit Ruf als Heiler.
Das Kloster ist mit Fresken aus dem 15. Jahrhundert ausgestattet, auf denen der heilige Joannikios und Szenen aus religiösen Erzählungen dargestellt sind. Diese Kunstwerke erzählen Geschichten, die für Besucher sichtbar an den Wänden lebendig werden.
Das Kloster wird von acht Nonnen betreut und befindet sich unter KFOR-Schutz für Sicherheit und Stabilität. Der Besuch ist möglich, erfordert aber Respekt für das aktive Klosterleben und die religiösen Räume.
Im Kloster ruht die Marmorgrabstätte des heiligen Joanikije in einer eigenen Kapelle, die Pilger verehren. Neben dem Grab befindet sich eine alte Wasserstelle, die durch die Verbindung zu dem bekannten Heiler des Mittelalters historische Bedeutung hat.
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