Devič, Serbisch-orthodoxes Kloster in Drenica, Kosovo.
Devič ist ein serbisch-orthodoxes Kloster in den bewaldeten Hügeln südlich von Srbica, in der Region Drenica im Kosovo. Die einschiffige Kirche hat ein halbrundes Gewölbe und eine dreiseitige Apsis; das Klostergelände liegt inmitten einer ausgedehnten Waldlandschaft.
Despot Đurađ Branković gründete das Kloster im Jahr 1434 an einem Ort, an dem der heilige Joanikije zuvor als Einsiedler gelebt hatte. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es mehrfach beschädigt und wieder aufgebaut, zuletzt nach den Unruhen im Jahr 2004.
Die Klosterkirche bewahrt Fresken aus dem 15. Jahrhundert, die den heiligen Joahnnikios und Szenen aus der christlich-orthodoxen Überlieferung zeigen. Die Bilder bedecken die Wände des Kircheninneren und geben Besuchern einen direkten Eindruck der mittelalterlichen religiösen Malerei dieser Region.
Das Kloster wird von Nonnen geleitet und steht unter dem Schutz der KFOR-Truppen, weshalb Besucher mit entsprechender Zurückhaltung auftreten sollten. Es empfiehlt sich, vor dem Besuch die aktuellen Zugangsbedingungen zu prüfen, da die Sicherheitslage vor Ort schwanken kann.
Im Inneren des Klosters befindet sich eine eigene Kapelle mit dem Marmorschrein des heiligen Joanikije, der als Wunderheiler verehrt wurde. Unmittelbar daneben steht ein alter Brunnen, der nach der Überlieferung mit seiner Heilpraxis in Verbindung gebracht wird.
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