Beočin monastery, Serbisch-orthodoxes Kloster in Fruška Gora, Serbien
Das Beočin-Kloster ist ein serbisch-orthodoxes Klostergebäude in der Fruška-Gora-Region, das zwischen zwei bewaldeten Hügeln auf der Nordseite liegt. Der Komplex besteht aus einer Hauptkirche mit Glockenturm, die das Gelände prägt.
Das Kloster erschien erstmals in Aufzeichnungen aus dem 16. Jahrhundert, wobei die heutige Kirche zwischen 1732 und 1740 errichtet wurde. Der Glockenturm kam einige Jahrzehnte später als architektonische Ergänzung hinzu.
Die Ikonostase der Kirche wurde 1757 von Pavel, dem Stiefsohn von Pavel Parić aus Vršac, geschnitzt. Dimitrije Bačević, Janko Halkozović und Teodor Kračun bemalten sie in den 1760er Jahren für 200 holländische Dukaten und unterbrachen 1766 die Arbeit, bis das Kloster weitere 200 Dukaten zahlte. Neben der Kirche steht eine eigene Kapelle, die 1905 nach einem Entwurf von Vladimir Nikolić neu errichtet wurde.
Der Ort ist leicht zu Fuß zu erkunden, da alle Hauptgebäude kompakt angeordnet sind und von Waldwegen gut erreichbar sind. Es empfiehlt sich, bequeme Schuhe zu tragen und Zeit zum ruhigen Erkunden der Umgebung einzuplanen.
Das Kloster wurde 1990 zum Kulturdenkmal von außergewöhnlicher Bedeutung erklärt. Hier ist Bischof Varnava Nastić begraben, der am 12. November 1964 im Kloster starb. Der serbische Dichter Jovan Grčić Milenko verbrachte hier seine letzten Tage. Ein Erdrutsch Anfang 2013 brachte die drei Meter hohe Stützmauer aus dem 18. Jahrhundert zum Einsturz; im Sommer 2013 wurde eine neue Mauer errichtet.
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