Rakovac monastery, Orthodoxes Kloster in Fruška Gora, Serbien
Das Rakovac-Kloster ist ein orthodoxes Kloster in den Hügeln der Fruška Gora in Serbien. Die Anlage umfasst eine der Heiligen Kosmas und Damian geweihte Kirche, mehrere Wohngebäude, die drei Seiten eines Hofes bilden, und einen Glockenturm, der sich über die anderen Strukturen erhebt.
Ein wohlhabender Adeliger namens Raka Milošević gründete das Kloster im späten 15. Jahrhundert, und die erste schriftliche Erwähnung der Anlage stammt aus dem Jahr 1545. Über die folgenden Jahrhunderte wuchs das Kloster und entwickelte sich zu einem wichtigen geistlichen Zentrum in der Region.
Die Mönchsgemeinschaft hat hier über Jahrhunderte gelebt und gebetet, und die Kirche zeigt noch immer Wandmalereien aus verschiedenen Epochen, die von diesem langen geistlichen Leben erzählen. Besucher können sehen, wie der Speisesaal mit Malereien aus dem 18. Jahrhundert geschmückt ist, die das tägliche Leben der Mönche widerspiegeln.
Das Kloster liegt direkt neben dem Bach von Rakovac, in der Nähe der Hauptstraße, die durch das Dorf führt, daher ist es relativ leicht zu erreichen. Der Zugang ist zu Fuß möglich, und der Ort bietet einen guten Überblick über die gesamte Anlage von verschiedenen Punkten aus.
Während des Zweiten Weltkriegs zerstörten deutsche Soldaten den barocken Glockenturm, nachdem sie eine verborgene Druckerpresse der Partisanen in den Klostermauern entdeckt hatten. Diese Episode zeigt, wie das Kloster während des Krieges zum Schauplatz von Widerstand wurde.
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