Lake of Ledinci, künstlicher See in Stari Ledinci, Fruška Gora, Serbien
Der See von Ledinci ist ein Stausee in der Nähe von Novi Sad, mit etwa 100 Metern Breite und 400 Metern Länge in einer schmalen, länglichen Form. Das Wasser wird von Grundwasserzuflüssen und kleinen Bächen gespeist und hat an seiner tiefsten Stelle eine Tiefe von etwa 50 Metern, umgeben von steilen Ufern und Wäldern.
Der See entstand 1999, als die Pumpen im verlassenen Trachyt-Steinbruch Srebro während der NATO-Bombardierung Jugoslawiens beschädigt wurden und kein Wasser mehr abpumpten; Grundwasser sowie die Bäche Lukin Svetac und Srebrni potok füllten die Grube. Die Abbaurechte waren zwischen der Gemeinde Stari Ledinci, der Stadt Novi Sad, dem Bergbauunternehmen Alas aus Rakovac und der Verwaltung des Nationalparks Fruška Gora umstritten. Nach einem Steinschlag, bei dem im Juni 2006 Badegäste verletzt wurden, wurde der Zugang gesperrt und der See im Sommer 2009 geleert; Alas nahm den Steinabbau wieder auf, das Wasser soll nach 8 bis 10 Jahren zurückgepumpt werden.
Der See trägt den Namen Srebro („Silber“) nach dem stillgelegten Steinbruch, in dem er entstand. 2003 drehte Zdravko Čolić dort das Video zu seinem Lied „Ao, nono bijela“, und Szenen von We Are Not Angels 3 (2006) und Charleston for Ognjenka (2008) wurden am Wasser gedreht. Die serbisch-orthodoxe Kirche hielt zudem Massentaufen im See ab.
Der öffentliche Zugang wurde nach einem Felssturz von den Klippen im Juni 2006 gesperrt, bei dem mehrere Badende verletzt wurden; der Steinbruchbetreiber Alas nahm die Arbeit wieder auf, nachdem der See im Juli 2009 abgelassen worden war. Die Stätte ist daher ein aktiver Steinbruch und kein See; das Unternehmen will das Wasser erst nach Ablauf seiner Genehmigung in 8 bis 10 Jahren zurückpumpen.
2003 drehte Zdravko Čolić dort das Video zu seinem Lied „Ao, nono bijela“. Auch Szenen von Pad u raj (2004), Mi nismo anđeli 3: Roknrol uzvraća udarac (2006) und Čarlston za Ognjenku (2008) entstanden am See, und die serbisch-orthodoxe Kirche hielt dort Massentaufen ab.
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