Kloster Mala Remeta, Serbisch-orthodoxes Kloster in Fruška Gora, Serbien.
Das Kloster Mala Remeta ist ein orthodoxes Kloster an den Südhängen des Fruska-Gora-Gebirges in Serbien, eingebettet in ein Bachtal inmitten von Akazien- und Mischwäldern. Die Anlage liegt in einer geschützten Senke, durch die ein kleiner Bach fließt, und besteht aus einer Kirche sowie mehreren Nebengebäuden.
Das Kloster wurde erstmals 1546 in osmanischen Aufzeichnungen unter dem Namen Remetica erwähnt, was zeigt, dass es zu dieser Zeit bereits fest etabliert war. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es mehrfach beschädigt und wieder aufgebaut, wobei die heutige Anlage hauptsächlich aus der Barockzeit stammt.
Die Klosterkirche beherbergt eine Ikonostase mit religiösen Gemälden, die in fünf Reihen angeordnet sind und zwischen 1757 und 1759 von Jovan Halkozovic aus Novi Sad geschaffen wurden. Diese Werke sind noch heute in der Kirche zu sehen und vermitteln einen direkten Eindruck der orthodoxen Malerei aus dem 18. Jahrhundert.
Das Kloster ist über eine Straße in der Nähe von Vrdnik Banja erreichbar, einem kleinen Kurort in der Gegend, wobei der letzte Abschnitt auf einem Schotterweg verläuft. In der unmittelbaren Umgebung befinden sich weitere Klöster auf dem Fruska-Gora-Berg, sodass sich eine Kombination mehrerer Besuche an einem Tag anbietet.
Das Kloster bewahrt die sterblichen Überreste des Heiligen Djordje Kratovac, eines serbischen Goldschmieds aus dem 16. Jahrhundert, der sich weigerte, zum Islam überzutreten, und daraufhin hingerichtet wurde. Seine Reliquien sind noch heute im Kloster aufbewahrt und werden von Gläubigen verehrt.
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