Jazak monastery, Orthodoxes Kloster im Fruška-Gora-Gebirge, Serbien
Das Kloster Jazak ist ein serbisch-orthodoxes Frauenkloster am Südhang der Fruška Gora, gegründet 1736. Die Anlage besteht aus der Dreifaltigkeitskirche mit einem dreistöckigen Glockenturm, die auf drei Seiten von Wohnflügeln umgeben ist, auf der vierten Seite von einer Mauer und einem gewölbten Eingang. Die Kirche hat helle verputzte Wände, ein flaches dunkles Satteldach und zwei Türme mit dunklen Zwiebelkuppeln.
Das Kloster wurde 1736 an der Stätte Gradac am Südhang der Fruška Gora zur Zeit des Metropoliten Vićentije Jovanović gegründet. Die barocke Dreifaltigkeitskirche wurde im Juni 1758 von Metropolit Pavle Nenadović geweiht, wohin man den Inventar des alten Klosters überführte. Das nahe Alt-Jazak, erstmals 1522 belegt, wurde 1773 durch Maria Theresias Dekret zur Verringerung der Klöster aufgelöst und verfiel bald zur Ruine.
Der Name Jazak stammt vom nahen Dorf, und das Kloster ist heute eine Frauengemeinschaft unter Äbtissin Paraskeva (Drapšin) seit 1990. Die Ikonostase, zwischen 1759 und 1769 gefertigt, umfasst 58 Ikonen von Dimitrije Bačević mit seinen Gehilfen Teodor Kračun und Dimitrije Popović; die Holzschnitzerei wird Marko Vujatović zugeschrieben. 1899 malte Pavle Čortanović Ölwandbilder nationaler und christlicher Heiliger an die Kirchenwände.
Das Kloster ist ein aktives Frauenkloster, das seit 1990 von Äbtissin Paraskeva (Drapšin) geleitet wird; Besuche richten sich daher nach den täglichen Gottesdiensten der Nonnen. Die Kirche steht in der Mitte des ummauerten Hofes, an drei Seiten von den Konaks umgeben, an der vierten von Mauer und gewölbtem Eingang. Der Kloster-Pr njavor liegt an der Straße zum Dorf Jazak, die Ruinen des Alten Jazak etwa zwei Kilometer nördlich.
Das Kloster birgt die Reliquien Kaiser Stefan Uroš' V., die 1705 aus Nerodimlje überführt wurden und dem Ort großes Ansehen brachten. Der Gründer des alten, heute etwa zwei Kilometer nördlich gelegenen Klosters Jazak ist der Überlieferung nach Despot Jovan Branković, Sohn Stefans des Blinden und der Mutter Angelina.
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