Bajrakli-Moschee, Osmanische Moschee im Stadtteil Dorćol, Belgrad, Serbien.
Die Bajrakli-Moschee ist ein Gebäude mit kubischer Form, einer Kuppel und einer achteckigen Trommel, über die sich ein Minarett zum Himmel erhebt. Die Struktur zeigt klassische ottomanische Merkmale und prägt das Aussehen des Straßenbildes in der Altstadt.
Das Gebäude wurde im Jahr 1668 errichtet und erlebte während der österreichischen Herrschaft von 1717 bis 1739 eine Umwandlung zur katholischen Kirche. Nach dieser Periode kehrte es zur islamischen Nutzung zurück.
Die Moschee bleibt der letzte islamische Gebetsort Belgrads und dient der muslimischen Gemeinde als Ort für regelmäßige Andachten. Sie prägt das Straßenbild des Viertels und zeigt durch ihre Nutzung, wie verschiedene Glaubensgemeinschaften im heutigen Belgrad zusammenleben.
Das Gebäude liegt in der Altstadt und ist an der Adresse Gospodar Jevremova 11 zu finden. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und außerhalb der Gebetszeiten vorbeikommen.
Der Name Bajrakli kommt von der Praxis, eine Flagge zu hissen, um die Gebetszeiten anzukündigen, denn "Bajrakli" stammt vom türkischen Wort für Flagge. Diese Tradition ist seit langem nicht mehr in Gebrauch, aber der Name erinnert an die historische Rolle der Moschee.
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